{"id":3814,"date":"2018-04-12T08:14:36","date_gmt":"2018-04-12T06:14:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dagsiwi.de\/?p=3814"},"modified":"2018-04-12T08:14:36","modified_gmt":"2018-04-12T06:14:36","slug":"hawaii-und-alaska-aus-erster-hand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dagsiwi.de\/en\/2018\/04\/hawaii-und-alaska-aus-erster-hand\/","title":{"rendered":"Hawaii und Alaska aus erster Hand"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.dagsiwi.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG_20180320_2011174.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3815 size-medium\" src=\"http:\/\/www.dagsiwi.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG_20180320_2011174-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.dagsiwi.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG_20180320_2011174-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.dagsiwi.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG_20180320_2011174-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.dagsiwi.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG_20180320_2011174-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Auf Einladung der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Siegerland-Wittgenstein e. V. pr\u00e4sentierte der Brachbacher Naturfotograf Guido Kettner k\u00fcrzlich im Siegener Medienhaus Lyz faszinierende Aufnahmen aus US-Bundesstaaten Nr. 49 und 50, Alaska und Hawaii. Den Inselstaat Hawaii pr\u00e4sentierte Ketter als Ort einzigartiger Naturph\u00e4nomene: Wale, die mit einem Knall auftauchen und Luftspr\u00fcnge machen, B\u00e4ume, die rekordverd\u00e4chtige H\u00f6hen erreichen, Riesenschildkr\u00f6ten, die Menschen umrennen k\u00f6nnen und Wellen, die f\u00fcr Surf-Fanatiker die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung ihres Lebens darstellen, wurden in brillanten Aufnahmen dem staunenden Publikum pr\u00e4sentiert, Besonders imposant waren die Bilder der Insel Maui, welche zu mehr als<br \/>\n75% von dem Vulkan Haleakala bedeckt wird. Auf der an der Nordk\u00fcste von Maui<br \/>\nentlangf\u00fchrenden Road to Hana gilt es nicht weniger als 54 Br\u00fccken zu \u00fcberqueren. Der gro\u00dfe amerikanische Schriftsteller Mark Twain beschrieb in seinem Buch \u201eDurch Dick und D\u00fcnn\u201c (Roughing It) einen auf der Insel Maui erlebten Sonnenaufgang als eines der erhabensten Erlebnisse seines Lebens.<\/p>\n<p>Nicht au\u00dfer Acht lie\u00df Kettner den Sehnsuchtsort Hawaii als Aussteigerparadies. Insbesondere das ehemalige Fischerdorf Lahaina mit seiner beeindruckenden Front Street hat hier eine erstaunliche Entwicklung genommen.<br \/>\nAls Kontrast, wie er st\u00e4rker kaum denkbar w\u00e4re, lie\u00df Kettner das Publikum im Lyz sodann<br \/>\neintauchen in die Landschaft Alaskas. Der Staat, der rund viereinhalb mal so gro\u00df ist wie<br \/>\nDeutschland, aber nur \u00fcber ein Stra\u00dfennetz der Gr\u00f6\u00dfe des Saarlandes verf\u00fcgt, ist ein Staat der Wildnis mit vielfach unber\u00fchrtem Terrain &#8211; entlang des 666 km langen Dalton Highways, der parallel zur Trans-Alaska-Pipeline verl\u00e4uft, gibt es so gut wie keine menschlichen Siedlungen. Fluoreszierende Polarlichter, aus gef\u00e4hrlicher N\u00e4he fotografierte B\u00e4ren, possierliche Murmeltiere, das amerikanische Wappentier &#8211; der Wei\u00dfkopfseeadler &#8211; und grandiose Landschaftsimpressionen aus dem Staat, den Kettner nun schon f\u00fcnfzehnmal bereist hat, wurden sachkundig kommentiert. In Nome, der Stadt des Goldrausches, kann noch immer Gold gefunden werden. Die hierf\u00fcr erforderlichen Lizenzen kosten jedoch ein Verm\u00f6gen. \u00dcberhaupt hat alles, was abenteuerlich<br \/>\nanmutet, stets seine wenig romantische, oft gef\u00e4hrliche Kehrseite. Wenn im Winter in dem US-Staat, der an seiner \u00e4u\u00dfersten Spitze keine 200 km von Sibirien entfernt ist, die Temperaturen auf minus 40 \u00b0C sinken, sollte man sein Auto nicht ausgehen lassen \u2013 es w\u00fcrde nicht mehr anspringen, und k\u00f6nnte sodann zur Todesfalle werden. \u00dcberhaupt ist das Auto gar nicht das am meisten genutzte Fortbewegungsmittel in Alaska, sondern das Flugzeug. Die meisten, oftmals weit auseinander liegenden Haushalte verf\u00fcgen \u00fcber ein sportliches Kleinflugzeug, um zu Einkaufsm\u00f6glichkeiten, zu Freunden oder zur Schule zu gelangen. In Alaska kann es im Winter durchaus vorkommen, dass sich der Schnee 4 m hoch t\u00fcrmt. Ackerbau ist ganzj\u00e4hrig undenkbar. Bis zum Mitte September einsetzenden Frost kann in Alaska zumindest Fischfang betrieben werden, eine wichtige Einnahmequelle f\u00fcr viele Familien.<\/p>\n<p>Ein besonderes Souvenir lie\u00df Kettner \u00fcbrigens aus der N\u00e4he der seit Ende der 1960er Jahre verlassenen Geisterstadt Kennicott mitgehen: Die verchromte Radkappe eines in der Wildnis verlassen vor sich hin rostenden alten Mercedes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf Einladung der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Siegerland-Wittgenstein e. V. pr\u00e4sentierte der Brachbacher Naturfotograf Guido Kettner k\u00fcrzlich im Siegener Medienhaus Lyz faszinierende Aufnahmen aus US-Bundesstaaten Nr. 49 und 50, Alaska und Hawaii. 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